Freitag, 4. Dezember 2009

So siehts nämlich aus!

Morgen Demontré in Dresden, weil Beat!Beat!Beat! abgesagt haben. Wird bestimmt gut. Dann Nikolaus, ganz toll, Schwester wird wieder heulen, weil sie "nur" 5 Schokoladentafeln und gefühlt 10000 andres Fresszeug kriegt.
Und nun, Fragen die das Leben dominieren:

- Wo kleb ich am besten meinen "Ein Hirn für Nazis" Sticker hin ohne in Riesa eine reinzukriegen?

- Wer lässt meine ersteigerten Winterschuhe ganz schnell ankommen? Weil kalt und so.

- Wer macht die Zugpreise billiger?

- Wie kann man Mathe, Physik, Chemie, Bio, Französisch, Sport, Geschichte angenehmer gestalten?

- Wer sagt meiner Mathelehrerin, dass ich nichts dagegen hätte, wenn kleine Babyenten in meinem Haus rumrennen?

Luv ya bebiiiiieeehs! Never wanna miss yaaa! Togetha foreva.

Samstag, 28. November 2009

List 10 things why christmas is so special!

Mag man denken was man will.
Ich hab über Weihnachten nachgedacht und bin dabei angelangt, dass ich mich mehr und mehr frage warum ich eigentlich Weihnachten feiere. Als erstes mal das allertypischste: Ich bin nicht christlich, hasse es in die Kirche zu gehen und habe deswegen eigentlich überhaupt keinen Grund am 24.Dezember zu feiern. Dann ist es doch einfach nur falsch und hirnrissig, dass alle an dem einen Tag auf lieb, fröhlich und familiär machen. Nur oberflächliches Trallala, im Grunde meint es doch eh keiner ernst. Der Mittlepunkt ist dann auch nur das Beschenken...schenkt man das Falsche, zu wenig oder gibt sich nicht genug Mühe ist man unten durch. Verdamme den 24.Dezember, wenn man sich liebt kann man sich das doch jeden x-beliebigen Tag zeigen und feiern wann man will.
Weihnachten wird dann auch eh nur ausgenutzt um nochmal ne extra Portion Werbung und Sonderangebotsstress zu bringen, Liebe und Frieden wird vorgegaukelt und jeder versucht sich mit dem neusten Technikscheiß, den man bekommen hat/kauft, zu überbieten.
Natürlich mag ich auch die gemütliche Athmosphäre und die Lichter aber wieso wird immer alles übertrieben und ausgeschlachtet?
Einen Tag lang "Alle haben sich lieb" spielen, das dann durch tolle Geschenke zeigen und am besten noch den Superchristen raushängen lassen. Als wenn man das das ganze Jahr nicht machen könnte.

Montag, 23. November 2009

Besuch im Ghettodresden.

Gestern Editors/Maccabees/Wintersleep (!!!) in Dresden.
Die Perfektion hat schon mit dem Riesaer Bahnhof angefangen, als eine arme, arme Obdachlose (ja, ich will vornehm klingen) sich ein paar Meter von ihren Kauflandtüten und Koffertrolley entfernte und somit blitzartig ein andrer Obdachloser angespurtet kam und ihr eine Tüte klaute. Er rannte in einem ungemein hohem Tempo davon, die arme Frau hatte keine Chance ihre Pfandflaschen zurückzuholen. Trauriges Riesa.
Dann das allseitsbeliebte Zugfahren und die Frage wo wir überhaupt aussteigen sollen. Schließlich angekommen, nett empfangen und ins Café Wohnzimmer gestraßenbahnt.
Dort erfüllte ein gewisser TS Brooks unsre Ohren mit lieblichen Klängen und das Ambiente des Wohnzimmers war traumhaft. So sollte später einmal mein Haus aussehen.
Dann danach bisschen was gegessen, wie immer, und dann irgendwann mal zum Schlachthof gefahren.
Man bemerke, zu diesem Zeitpunkt war es ca. 20Uhr. Beginn sollte 20:30Uhr sein. Als wir reinkamen waren jedoch Wintersleep schon fertig. Bitte?! Was soll das?
Jedenfalls waren dann auch schon gleich Maccabees dran und das Publikum war MIES. Schöön still dastehen und Arme vorm Körper verschränken. Ich meine, es waren Maccabees! Wie kann man nur...
Gut, nach 20min wars schon vorbei, das war schade. Danach dann irgendwann Editors. Dazu brauch ich nicht viel sagen. War wirklich gut, grandioser Tom Smith und schöner Sound.
So, und dann wars zuende.

Ahoi!





Mittwoch, 18. November 2009

Sungoingdown.



Und das sieht man, wenn man in unsrer tighten Gegend mit dem Bus fährt. Und man sieht NUR das:


P.S.: Bitch scheint das absolute Lieblingswort der Menschen jenseits des Atlantiks zu sein.

Montag, 16. November 2009

Geschichten aus Riesa.

Mal wieder was neues aus der beliebten Reihe "Geschichten aus Riesa".

Auf dem Kinovorplatz steht so eine Telefonzellenbibliothek, weiß nicht ob das jemand kennt. Ist halt einfach eine Art Telefonzelle, wo aber an den Wänden Regale voll mit Büchern stehen und die kann man sich einfach so ausleihen, wieder zurückbringen und auch neue dazustellen. Keine Ahnung wie sowas in Riesa überleben kann...ein Wunder, dass das gute Stück noch ganz ist und alle Bücher noch drin stehen.
Jedenfalls fanden Franzi und ich das heute sehr interessant und haben kurzerhand beschlossen mal auszutesten wie es sich denn zu zweit in dem Ding aushalten lässt. Gesagt getan, wir stehen mit all den wundervollen Büchern in dem Kasten und Franzi zückt ihre Kamera um Riesa aus der Perspektive der Bücherzelle zu fotografieren. Kamera vorm Gesicht (weil analog) wird auf einmal die Tür aufgezogen und ein ziemlich verduzter, ahnungsloser Mann steht vor uns und fragt "Was machen Sie denn hier?".

Freitag, 13. November 2009

Aber hier leben...

Endlich Freitag, endlich Wochenende...ein ganz langes sogar, erst Donnerstag wieder Schule. Sehr schön.
War vorhin in der Stadt ein bisschen rumlaufen, es war ein Fehler. Innerlich nervt mich hier alles so sehr. Überall nur weiße Stiefelchen und Gangsta-Prolls. Das an sich ist in gewisser Weise ja noch irgendwo akzeptabel aber wenn dann noch von jedem zweiten Ekelheinz dumme Kommentare kommen. Bitte nicht.
Außerdem ist es an der Zeit mal die schönen Veranstaltungs-Plakate zu erwähnen, die nebeneinander an hässlichen Maschendrahtzäunen hängen: Helene Fischer, Frühlingsfest der Volksmusik, Die Amigos, Atzenparty mit Frauenarzt & Manny Marc.
Ich lass das einfach mal so stehen...ganz ohne Kommentar.

So, ansonsten ist nicht viel los. Morgen Schoene Fatsche im Jugendhaus mit den tighten DJ's Sir Nils Olav III und Raptor Round You. Das wird fein.

Adios!

Sonntag, 8. November 2009

Hailiebe und Trillerpfeifenopa.

Gestern I Heart Sharks in Döbeln.
Nach ein paar Umständlichkeiten, der Umleitungen wegen kamen wir diesmal pünktlich!!! an.
Erst noch ne Weile rumgesessen, Leute beobachtet, Poster unters Sofa geschoben und Spaß mit Wäscheklammern gehabt. Dann haben Stereo Stereo gespielt. Ja, war ganz gut nur das Publikum war, um es mal gelinde auszudrücken, beschissen. Schön 2 Meter bis zur Bühne, oder eher gesagt "Spielfläche", freilassen und dann immer im Chor Namen rufen und superdupersüß mit dem Hintern wackeln. Das macht Freude.
Zwischenmusik war gut...naja, 2x Papillon und 2x Fireworks und andres Tanzzeug. Kommt daraufhin ein Mensch zu uns und sagt, dass es gemein wäre, dass wir zu der Zwischenmusik mehr tanzen als zu der Band...ja, so sind wir nunmal, krass fies.
Dann irgendwann waren I Heart Sharks dran. An sich wirklich gut, besser als im Ostpol aber das Publikum...Dorfdisko-"komm lass uns mal zu tighter Musik rumpogen und crowdsurfen". Da hat man wohl echt schlechte Karten, wenn man vorn steht und sich angemessen zur Musik bewegen will und auch etwas mitbekommen möchte. Nach zahlreichen Stürzen vornüber gegen das Equipment auf die Spielfläche wars dann irgendwann vorbei.
Eins muss man noch bemerken: Ein älterer Herr mit krasstightem Bierbauch kam dann vor zu den Sharks, wackelte mit den Hüften und bediente im Takt die Trillerpfeife.
Das DJ-Set war nicht so besonders also sind wir dann irgendwann wieder gegangen. Noch nen Rucksackbeutel mit dem passenden Audruck "Tanzen ist auch Sport" gekauft und dann wieder heim.